Dr. med. Klaus Lanzinger

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Malariaprophylaxe

Malariaprophylaxe / Malaria-Vorbeugung

Malaria wird durch die Anopheles-Mücke übertragen und tritt in weiten Gebieten der Tropen und Subtropen in unterschiedlicher Häufigkeit auf (Link auf Malariagürtel). Das Übertragungsrisiko hängt also von der von Ihnen gewählten Reiseroute ab. Die größte Infektionsgefahr besteht in den Abend- und Nachtstunden. Jede fieberhafte Erkrankung im zeitlichen Zusammenhang mit einem Aufenthalt im Malariagebiet ist so lange auf Malaria verdächtig, bis das Gegenteil bewiesen ist. In seltenen Fällen kann die Malariaerkrankung nach mehr als sechs Wochen nach Aufenthalt im Malariagebiet auftreten. Gerade die Empfehlung zur Malariavorbeugung ist individuell zu treffen und bedarf eines hohen Beratungsaufwandes.

Prinzipiell stehen folgende Möglichkeiten zur Disposition:

  1. keine besonderen Maßnahmen
  2. Mitnahme eines Notfallmedikaments zur Selbstbehandlung (Stand by)
  3. Vorbeugung mit diversen Medikamenten vor, während und nach Aufenthalt im Malariagebiet.
  4. Medikamentöse Vorbeugung (siehe 3.) und Mitnahme eines Notfallmedikaments.


Besonders wichtig ist richtiges Verhalten zur Vermeidung von Insektenstichen etwa durch entsprechende Kleidung, Moskitonetz und Einreibemittel (Repellentien).

Immer noch erkranken jährlich 300 bis 500 Millionen Menschen neu an Malaria, knapp eine Million versterben daran (WHO).

 


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